dominika-vodicka.de | Selbstliebe – warum alles bei dir selbst beginnt
15791
post-template-default,single,single-post,postid-15791,single-format-gallery,qode-listing-1.0.1,qode-social-login-1.0,qode-news-1.0,qode-quick-links-1.0,qode-restaurant-1.0,ajax_fade,page_not_loaded,,vertical_menu_enabled,qode-title-hidden,side_area_uncovered_from_content,qode-theme-ver-12.0.1,qode-theme-bridge,bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.1.1,vc_responsive

Selbstliebe – warum alles bei dir selbst beginnt

Heute schreibe ich über mein Lieblingsthema, welches sich in all meiner Arbeit und meinen Handlungen widerspiegelt. Als Frau, die sich neu in sich selbst und das Leben verliebt hat, teile ich gern meine Erfahrungen mit dir.

Es fehlt etwas

Kennst du das Gefühl von innerer Leere, selbst wenn du dich inmitten einer Gruppe von vertrauten Menschen befindest? Ob Freunde, Familie oder Partner, du findest im Außen einfach nicht das, was du suchst. Vielleicht hältst du an Menschen oder Dingen fest, um dich nicht einsam zu fühlen. Oder du klammerst dich an längst überholte Ideen und Vorstellungen von dir selbst, die du zu deiner Persönlichkeit machst, nur um von deinem Umfeld akzeptiert und geliebt zu werden.

Du bleibst in Situationen, die sich für dich nicht mehr gut anfühlen und erwartest, dass jemand kommt und dir ein besseres Gefühl gibt oder eine schönere Lebenssituation in Aussicht stellt. Einen besseren Job, eine erfüllendere Partnerschaft, innigere Freundschaften.

Du fühlst dich vielleicht häufig enttäuscht von deinem Partner, weil er oder sie deine Bedürfnisse nicht erfüllt und eigentlich stellst du dir alles ganz anders vor. Konflikte mit Freunden entstehen, weil wieder einmal kurz vorher das Treffen abgesagt wurde oder man dir nicht zuhört und nicht ausgiebig auf deine Probleme und Wünsche eingeht. Dein Chef nimmt dich einfach nicht ernst und übergeht dich bei wichtigen Projekten. Vielleicht gehst du dir aber auch permanent selbst auf die Nerven.

Gerne suchen wir bei unangenehmen Gefühlen und Konflikten einen Schuldigen im Außen, sehen uns als Opfer der Umstände und reagieren mit Unverständnis, Gereiztheit, Wut oder ziehen uns ganz zurück. Einfach weil wir vom anderen nicht das erhalten haben, was wir wollen. Damit treffen wir nicht nur die andere Person, sondern schaden in erster Linie uns selbst.

Wertschätzen wir uns selbst?

Mir begegnen immer wieder wundervolle Frauen und Männer, die voller Unsicherheit und Minderwertigkeitsgefühle sind, obwohl äußerlich alles zu stimmen und zu funktionieren scheint. Frauen, die sich für ‘nicht liebenswert genug, klug genug, hübsch genug, kompetent genug, gut genug’ halten und Männer, die eine verdrehte Auffassung von Männlichkeit leben, womit sie sich selbst und ihre Partner häufig verletzten.

Woher kommen diese Ansichten, nicht gut genug zu sein, als der Mensch, der du in Wahrheit bist? Mit allem, was du der Welt zu bieten hast und auch mit deinen vermeintlichen Schwächen und Makeln?

Echte Begegnungen, mit Wertschätzung für den anderen und wahrer Nähe, finden kaum statt. Alles wirkt irgendwie ruhelos und unentspannt. Dabei verlieren wir uns in Vorstellungen davon, wie man als Frau oder Mann zu sein und in der Gesellschaft zu funktionieren hat. Das alles endet in einem Selbstoptimierungswahn und einer Austauschbarkeit, wobei Sinnlichkeit, Lebensfreude und wahrhafte Erfüllung auf der Strecke bleiben.

When you don’t show up as who you are, people fall in love with who you aren’t - unbekannt

Mir persönlich ist es lange Zeit sehr schwer gefallen, mich selbst zu spüren. Die Frau zu sein, die ich eigentlich bin und das zu leben, was mir Kraft gibt und mir Freude bereitet. Ich wusste nicht, was mir wirklich Freude macht, mich wahrhaft begeistert und wo ich danach suchen soll. Ich habe mit der Zeit gelernt, Masken zu tragen, unterschiedliche Rollen zu spielen und mich an meine Umgebung anzupassen, auch als eine Art Selbstschutz.

Ich fühlte mich in meinem tiefsten Kern nicht gut genug und war der Auffassung, ich müsste mir Liebe und Anerkennung erst verdienen. Unbemerkt habe ich immer mehr Mauern um mein Herz gebaut und um den Teil, der mich wahrhaft ausmacht.  Entsprechend habe ich in meinem Leben immer wieder Situationen vorgefunden, die mir meinen inneren Zustand widergespiegelt haben.

Was kannst du tun?

Nimm dir einmal Zeit für dich und spüre in dich hinein. Welche Gefühle und Emotionen kommen in dir auf? Welche Wünsche und Bedürfnisse melden sich? Kannst du dich im Jetzt, in der Gegenwart wahrnehmen oder blickst du permanent zurück in die Vergangenheit oder in die Zukunft? Ist es dir möglich, die Zeit mit dir allein zu genießen oder möchtest du ständig beschäftigt und von dir abgelenkt sein?  Welche Erwartungen hast du an deine Partnerschaften und an all deine anderen Beziehungen?

Ich lade dich an dieser Stelle ein, dich zu fragen: Was gebe ich mir selbst? Wie fördere und bereichere ich mich selbst? Welchen Wert gebe ich mir und welche Stellung nehme ich in meinem Leben ein? Bin ich für mein Umfeld Inspiration und Freude, oder fordere ich das für mich permanent bei anderen ein?

Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben!

Was macht diese Aussage mit dir? Das hat weder mit Egoismus noch mit Narzissmus zu tun und dennoch fällt es sehr vielen Menschen nicht leicht, sich diese Rolle im eigenen Leben zu geben. Ich spreche hier von dem wahren und echten Wunsch nach Nähe. Von deiner intimsten Beziehung in deinem Leben!

Dabei ist es wichtig zu lernen, dich so zu akzeptieren wie du bist und dich aus ganzem Herzen zu lieben, denn nur so kannst du auch wahrhaft Liebe geben.

Setze dich an erste Stelle und fülle dich selbst mit Liebe und dem, wonach du dich sehnst. Gib diese Verantwortung nicht einfach an andere ab. Was du dir von anderen Menschen wünschst, darfst du dir zuallererst selbst geben. Das ist die Basis für all deine Beziehungen.

Dabei gilt es auch zu verstehen, dass du weder besser noch schlechter bist, als irgendjemand sonst auf dieser Welt. Du hast deine eigene Geschichte, deinen eigenen Weg, den niemand besser verstehen kann als du selbst. Kultiviere diese Ansicht und sie wird dich achtsamer und selbstsicherer werden lassen.

Setze ein neues Mindset

  • Zeig dein wahres Selbst, mit all deinen Stärken und Schwächen und verstecke dich nicht länger hinter Konzepten, die du übernommen oder kreiert hast.
  • Sei ehrlich zu dir, gestehe dir deine Wünsche und Bedürfnisse ein und teile dich mit. Teile, was dich wahrhaft bewegt, auch wenn es dir als etwas Unbequemes erscheint.
  • Ziehe dich regelmäßig zurück und verbringe genussvoll Zeit mir dir allein. Spüre deinen Atem und nimm wahr, was in dir vor sich geht. Denke an die Menschen oder Dinge, die dich glücklich machen und dir Freude bereiten. Finde die Liebe tief in dir, die dich trägt und stützt, auch wenn du sie anfangs nur schwach wahrnimmst.
  • Lobe dich selbst, auch für die scheinbar kleinen Dinge. Wertschätze dich und das, was du tust. Feiere dich und beschenke dich (damit meine ich nicht unbedingt mit Materiellem). Wenn du dich nicht selbst achtest und wertschätzt, wer sollte es dann für dich tun?
  • Wähle und handle stets aus deiner Liebe heraus, anstelle aus Angst. In jeder Situation.
  • Gönne dir regelmäßig etwas Schönes für deinen Körper und deine Seele. Ein Bad mit Meersalz, ätherischen Ölen und einem guten Buch zum Beispiel :). Oder einen entspannten Lauf durch den Wald – nur du, die Natur und deine Lieblings-Musik in den Ohren.
  • Nenne jetzt 3 Dinge, die du an dir liebst. Was ist besonders an dir und was an dir verdient mehr Aufmerksamkeit?

 

Damit hast du einen wunderbaren und wichtigen Schritt getan, um eine erfüllte und liebevolle Beziehung mit dir selbst zu führen und damit auch erfüllte und nährende Beziehungen in deinem Leben zu schaffen.

Was kannst du heute tun, um dir deine Liebe zu zeigen? Gerne kannst du mir dazu auch einen Kommentar hinterlassen.

Ich wünsche dir viel Freude dabei, dich selbst zu daten :). Genieß es!

Von Herzen alles Liebe,

Tags:
2 Comments
  • Sabine
    Posted at 22:03h, 18 März Antworten

    Liebe Dominika
    Vielen Dank für deine berührenden Worte. Und danke fürs Teilen deiner Erfahrungen und Emotionen.
    Selbstliebe ist ein immer wiederkehrender Prozeß, der gar nicht oft genug als Thema aufgegriffen werden kann. Schön, dass du mir mit deinem Beitrag wieder altes Wissen in mir wachgerufen und neue Impulse setzen konntest.
    Ich freue mich auf weitere Inspirationen und Beiträge.
    Sat nam, alles Liebe für DICH.
    Sabine

  • milchersatz.com
    Posted at 09:29h, 15 November Antworten

    Lieben Dank für euren tollen Beitrag.

    Ich bin bereits länger ein stiller Leser. Und gerade musste mich mal zu Wort
    melden bzw. mich mal bedanken.

    Macht genauso weiter, freue mich schon auf die nächsten Artikel

Post A Comment

*